Meine private Geschichte

Meine private vegane Geschichte

Meine private vegane Geschichte

2. Meine private vegane Geschichte

Als ich damals ein bisschen ausser Form geraten bin, hatte ich nicht die leiseste Idee, dass ein Workout mein Leben komplett verändern könnte. Das letzte Jahr, welches ich aus beruflichen Gründen in China verbracht habe, hatte ich tatsächlich etwas übertrieben. Ungesundes Essen, zu viel Alkohol und nur wenig Bewegung. Ich wusste, ich muss etwas man meinen Gewohnheiten ändern, um mich wieder gut zu fühlen. Nach einer erfolglosen Recherche nach Sportprogrammen ohne Anstrengung, hab ich eingesehen, dass dies wohl der falsche Ansatz ist.

Dann habe ich ein Workout entdeckt, dass perfekt zu mir passte. Ein Ausdauer- und Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht, welches ich von Zuhause aus machen konnte. Ich freute mich schon, die Bauchmuskeln wieder zu entdecken, die sich schon viel zu lange versteckten! Um Muskeln aufzubauen und eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, kam das Workout mit einem mit tierischen Eiweißen bepackten Ernährungsplan. Perfekt! Hochmotiviert machte ich mich ans Training!

Das Workout war super intensiv und ohne jegliche Kondition erst mal ziemlich schwierig umzusetzen. Dafür hielt sich der Ernährungsplan im Rahmen des machbaren. Auf dem Ernährungsplan standen Eiweiß aber nicht das Eigelb von Eiern, weißes Fleisch, wie z.B Hähnchen, Fisch, Joghurt, Reis, Haferflocken, Milch, Bohnen, Eiweiß, Eiweiß, Eiweiß…

Ein Ernährungsplan des Grauens

Nachdem ich mich 1 1/2 Wochen nach Plan ernährt hatte, konnte ich das Essen einfach nicht mehr sehen. Ich hatte definitiv eine andere Vorstellung von Genuss. Bevor ich meine vegane Reise begann, war ich ein großer Fleisch- und Wurstfan. Sommerliche ausgiebige Grillabende mit Steak und Bratwurst waren für mich das Highlight. Es verging kein Metzgerbesuch ohne direkt vom Einkauf zu naschen. Aber die Ernährungsweise, welche mit dem Workout kam, fand ich persönlich einfach nur widerlich.

Das ich jemals so über tierische Lebensmittel denken würde, war mir neu. Jedoch nutzte ich diese Erfahrung, um meine Gesamtsituation komplett zu überdenken. Ich wusste, das Workout konnte ich so jedenfalls nicht weitermachen. Das Workout zu beenden war für mich aber auch keine Option. Deshalb habe ich mich entschieden, ein bisschen an meiner Ernährung zu drehen. Ich öffnete die Suchmaschine, tippte etwas mit gesunder Ernährung in Verbindung mit Sport ein und drückte die Enter Taste.

Was ich dann zu sehen bekam, überraschte mich sehr!

Die Suchergebnisse zeigten Artikel zum Thema Veganismus auf dem Bildschirm. Hatte ich doch gar nicht danach gesucht! Ich wechselte zur Bildsuche und traute meinen Augen kaum. Ansprechende Gerichte, leckere Desserts und Pfannkuchen zum Frühstück, gesunde Eiscreme? Ich war in einer komplett anderen Welt gelandet und etwas verwirrt.

Wie sicher auch du, hatte ich von Vegetariern und Veganern gehört. Ich hatte es aber nie für nötig befunden, mich ausführlicher mit dem Thema zu beschäftigen. Warum auch? Für mich waren diese Menschen immer die Körner- und Tofu“fressenden“ Ökos, mit Leinenhosen und Sandalen am Fuß. Mit hochgezogenen Augenbrauen und stirnrunzelnd saß ich nun vor meinem Computer.

Auf eine tierproduktfreie Ernährung umzustellen, wäre mir niemals in den Sinn gekommen. Was essen Veganer überhaupt außer ein bisschen Salat? Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, mich selbst jeden Tag von langweiligem Salat zu ernähren oder ein Pfund Karotten zum Abendessen zu verspeisen. Außerdem, wenn ich tierische Produkte von der Liste streiche, bleibt ja rein gar nichts mehr übrig, was ich genießen kann. So mein Gedanke! Na? Findest du an diesem Punkt die Parallelen zu dir? 

Die Gerichte, die jedoch auf meinem Bildschirm auftauchten, machten mich neugierig. Ich wollte mich selbst von diesem vorgegebenen Genuss überzeugen.

Fortsetzung folgt…

Möchtest du wissen, wie meine Geschichte weitergeht? Ausserdem wirst du im nächsten Artikel 5 Gründe erfahren, warum eine tierproduktfreie Ernährung Sinn macht.

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Patricia

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