Wie dir eine Komponentenbar den Kochalltag erleichtert

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Wie dir eine Komponentenbar deinen Kochalltag erleichtert

Hast du schon mal etwas von einer Komponentenbar gehört oder bereits mit einer gearbeitet? Wusstest du, dass eine Komponentenbar deinen Kochalltag extrem erleichtern kann? Du sparst nicht nur Zeit, Geld und Nerven, sondern ernährst dich dadurch auch sehr abwechslungsreich. Hört sich doch erst mal ganz gut an, oder?

Wenn du noch nie von einer Komponentenbar gehört hast und jetzt nur Bahnhof verstehst, dann ist das nicht schlimm. Denn im Artikel „Wie dir eine Komponentenbar deinen Kochalltag erleichtert“ erkläre ich dir Schritt-für-Schritt, was ein Komponentenbar ist und wie sie dir im Kochalltag hilft. Aber nun erst mal von Anfang an…

Um den Überblick zu behalten habe ich den Artikel in folgende Abschnitte gegliedert:

  1. Was ist der Unterschied zwischen Meal Prep und einer Komponentenbar?
  2. Vorteile einer Komponentenbar
  3. Welche Basiskomponenten sind dafür geeignet?
  4. Wie werden die Komponenten aufbewahrt?
  5. Beispielgerichte aus der Komponentenbar

1. Was ist der Unterschied zwischen Meal Prep und einer Komponentenbar?

Bestimmt hast du schon mal von Meal-Prep, das Vorbereiten von Mahlzeiten, gehört. Beim Meal Prep werden 2-3 Gerichte für die komplette Woche im Voraus (z.B. jeden Sonntag) gekocht. Der Sinn hinter diesem System ist, dass man sich im Alltag zeitsparend und gesund ernähren kann. Das batchen (=zusammenfassen) von Gerichten spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld und unnötige Wege zum Supermarkt. Außerdem muss man im Alltag nicht ständig darüber grübeln, was man denn nun auf den Tisch bringt. Denn die Gerichte warten bereits fertig zubereitet im Kühlschrank, um erwärmt und gegessen zu werden.

Meal Prep ist in der Fitness-Szene sehr beliebt und wird dort im Zusammenspiel mit Clean Eating (=essen von vollwertigen Lebensmitteln) praktiziert. Das System hat also demnach viele Vorteile und eine vollwertige Ernährung ist definitiv zu bevorzugen. Aber ein paar Dinge stören mich an diesem System. Vielleicht kannst du den ein oder anderen Grund nachvollziehen. 

Letztes Jahr habe ich das System getestet und fand meine Gerichte dadurch viel zu langweilig und eintönig gestaltet. Ziemlich schnell merkte ich: mich die ganze Woche von 2 oder 3 Gerichten zu ernähren, war gar nicht so mein Ding. Ich liebe die Vielfalt und spätestens am 3. Tag hatte ich schon genug davon. Die mangelnde Vielseitigkeit führt auch direkt zum nächsten kontra. Da vollständige Gerichte bereits vorgekocht sind, fehlte mir die Flexibilität doch spontan etwas anderes zu essen. Ich war an das zubereitete Gericht also gebunden. Auf Dauer empfinde ich Meal Prep für mich nicht als alltagstauglich. Und was nicht alltagstauglich ist, ist auf Dauer für mich auch nur schwer umsetzbar.

Die Komponentenbar nach dem Mix & Match System

Also überlegte ich, wie ich die Vorteile des Meal Prep in einem System vereinen konnte, das mehr Abwechslung und Flexibilität ins Spiel bringt. Denn natürlich möchte jeder seine Zeit im Alltag so effektiv, wie möglich nutzen und nicht stundenlang in der Küche verbringen oder tagtäglich von Supermarkt zu Supermarkt hetzen.

Ich fing an, mir für eine Woche einzelne Grundnahrungsmittel (Getreide, Gemüse, Proteine) anstatt komplette Gerichte vorzubereiten. Dazu nehme ich mir 1 x pro Woche (immer sonntags) 1,5-2 Stunden Zeit, um verschiedene Basiskomponenten zuzubereiten. Die vorgekochten „Komponenten“ bewahre ich gekühlt auf und nutze diese dann, um mir im Kochalltag Gerichte daraus zusammen zu stellen. Das bedeutet, ich nehme mir verschiedene Einzelkomponenten und gestalte durch das Mix & Match System eine vollwertige Mahlzeit. So habe ich immer abwechslungsreiche Mahlzeiten, die meistens zwischen 10 und 20 Minuten auf den Tisch gebracht sind.

Theoretisch hört sich das ganze Konzept viel komplizierter an, als es in Wirklichkeit ist. Deshalb habe ich dir im letzten Abschnitt noch ein paar Beispielgerichte zur Veranschaulichung aufgeschrieben 🙂

2. Vorteile einer Komponentenbar

Wenn man mit einer Komponentenbar arbeitet, bündelt man alle Vorbereitungen an nur einem Kochtag. So kann man unter der Woche durch die immensen Zeitersparnis den Druck beim Zubereiten von Speisen reduzieren.

Außerdem spart man durch die grobe Planung natürlich auch enorm viel Zeit beim Einkaufen. Meistens schaffe ich es, alle Besorgungen für die Woche in einem, max. zwei Einkäufen zu erledigen. Dadurch spart man Geld. Denn die bösen, bösen Impulskäufe werden dadurch systematisch minimiert, bei denen man meistens schon tiefer in die Tasche greifen muss.

Eine Zusammenstellung der Gerichte aus einer Komponentenbar bringt unglaublich viel Abwechslung auf den Tisch. Weil man sich an Komponenten verschiedener Lebensmittelgruppen bedienen kann, bleibt die Zusammenstellung flexibel und trotzdem vollwertig und nahrhaft.

3. Welche Basiskomponenten sind dafür geeignet?

Jeden Sonntag bereite ich für die kommende Woche in paar Basiskomponenten zu. Diese ergänze ich dann unter der Woche mit weiteren frischen Zutaten. Bei dieser Vorgehensweise bleibe ich flexibel und kann bei sowie bei der Vorbereitung, als auch bei der Weiterverarbeitung der Basiskomponenten meiner Kreativität freien Lauf lassen.

Meal Prep als Lösung aller Probleme?

Nicht alle Nahrungsmittel eignen sich zum vorkochen. Schnell verderbliche Lebensmittel (z.B. Blattgemüse) brauche ich direkt am ersten oder zweiten Wochentag auf oder bereite sie frisch zu. 

Geeignet für die Komponentenbar wären z.B. Zutaten aus folgenden Lebensmittelgruppen:

  • Getreide (z.B. Nudeln, Reis, Hirse, Quinoa, Couscous, Buchweizen,…)
  • Gemüse (z.B. Kartoffel, diverse Kohlsorten, Karotten,…
  • Proteine (z.B. Tofu, Tempeh, Hülsenfrüchte,…)
  • Dressings & Soßen

Pasta, Reis, Quinoa und andere Getreidesorten kann man übrigens, genau wie Hülsenfrüchte, auch ganz wunderbar vorkochen, wenn nötig einfrieren und bei Bedarf zeitsparend verarbeiten.

4. Wie werden die Komponenten aufbewahrt?

Die Komponenten werden optimalerweise in luftdichten Gefäßen aufbewahrt. Zum einen kommen hier Gläser und Flaschen mit Schraub- oder Bügelverschluss zum Einsatz. Außerdem verwende ich gerne Glascontainer mit einem Klick-Deckel. Ein paar alte Plastikbehälter habe ich auch noch in meiner Sammlung, möchte diese aber nach und nach austauschen, wenn sie ausgedient haben. Alle Komponenten lagere ich gut verpackt im Kühlschrank und baue sie täglich in meine Gerichte ein.

5. Beispielgerichte aus der Komponentenbar

Zum Schluß zeige ich dir noch, was ich mir bereits leckeres aus der Komponentenbar gezaubert habe. Die Kombinationen sind super vielfältig und abwechslungsreich und die Möglichkeiten sind endlos.

Ein paar Worte zum Schluss:

Kochen ist und bleibt meine größte Leidenschaft. Wenn ich könnte, würde ich den ganzen Tag in der Küche stehen, um leckere Rezepte für die Welt zu entwickeln. Zum Aufbau einer Selbstständigkeit gehört jedoch einiges mehr, als nur den Kochlöffel zu schwingen. Um mich in meinem Alltag gut zu organisieren und alles unter einen Hut zu bekommen, habe ich das Mix & Match System mit der Komponentenbar für mich entdeckt. Denn das System hilft mir, mich zeitsparend, ausgewogen und vielfältig zu ernähren, ohne auf den vollen Genuss zu verzichten.

Es ist nur eins von unzähligen Möglichkeiten, den eigenen Kochalltag effektiver zu gestalten. Welches System für einen am Besten passt, muss man anhand der eignen Lebenssituation herausarbeiten.

Deine Meinung ist gefragt

Ich hoffe, du konntest heute den ein oder anderen Impuls aus meinem Artikel “Wie dir eine Komponentenbar deinen Kochalltag erleichtert” mitnehmen. Vielleicht war sogar ein neuer AHA-Moment für dich dabei? Erzähle mir gerne, ob dir das Konzept von Meal Prep und der Komponentenbar neu ist oder ob du bereits damit gearbeitet hast. Oder hast du sogar ein eigenes System, dass dir deinen Kochalltag erleichtert? Teile deine Erfahrungen in einem Kommentar mit mir.

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Alles Liebe und viel Freude beim Entdecken neuer Möglichkeiten und bleib gesund,
Patricia

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Nicole Corley
    5. Januar 2021 12:36

    Komponentenbar??? Diesen Begriff kannte ich noch nicht. Immer wieder mal hörte man von Meal-Prep was mir allerdings zu stressig in der Vorbereitung und zu langweilig auf Grund der mangelnden Vielseitigkeit ist. Eine Komponentenbar klingt logisch und effizienter. Let’s give it a try!

    Antworten
    • Patricia Schillaci
      9. Januar 2021 18:39

      Hallo liebe Nicole,
      ich freue mich total, dass du der Komponentenbar eine Chance gibst.
      Ich sehe es ganz genau so wie du – Meal Prep finde ich im Grunde eine gute Sache, aber da fehlt mir persönlich – wie dir – die Abwechslung.
      Genau das bekomme ich bei der Komponentenbar: schnelle Küche und trotzdem vielfältig und flexibel 🙂

      Bin gespannt, was du alles Schönes daraus zauberst!
      Liebe Grüße,
      Patricia

      Antworten

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